Polizeihunde

Grafik: SpürnaseSeit über 100 Jahren begleiten Hunde in Österreich Beamte im Polizeidienst. Von den etwa 400 Polizeihunden sind einige zu richtigen Spezialisten ausgebildet. Sie arbeiten als Suchtmittelspürhunde oder Fährtensucher, erkennen Sprengstoff, stöbern im Brandschutt oder haben eine besondere Nase für Geldscheine.

Rassen

Von den etwa 350 Hunderassen eignen sich nur wenige für den Einsatz bei der Polizei, vor allem der Deutsche und Belgische Schäferhund, Rottweiler, Holländische Herdershund, Dobermann und Riesenschnauzer.

Test

Bevor der zukünftige Polizeihund vom Züchter erworben wird erfolgt ein Ankaufstest, dabei werden die Umwelttauglichkeit, das Verhalten in bestimmten Situationen sowie der Spieltrieb und das Suchverhalten geprüft.

Grafik: PolizeihundAusbildung

Im Alter von etwa zehn Wochen starten die Welpen ihre Polizeihundeausbildung, doch bis sie für ihren ersten Einsatz im Ernstfall bereit sind, dauert es mindestens zwei Jahre. Spieltrieb und Geduld sind gefragt.

Die Ausbildung beginnt mit Stöberarbeiten, der Suche nach versteckten Gegenständen, an denen menschlicher Geruch haftet. Im zweiten Schritt sollen die Hunde versteckte Personen finden und "Verbellen".

Wichtig für den Hund ist, dass er wenn er fündig wird seine Bestätigung erhält. Er wird gelobt oder es wird mit ihm gespielt.

Nach der zweijährigen Ausbildung kostet ein fertig ausgebildeter Polizeihelfer zwischen 10.000 und 15.000 Euro.

Nach der Grundausbildung können besonders geeignete Hunde für spezielle Aufgaben ausgebildet werden.

Pension

Nach etwa zehn Jahren, das entspricht rund 70 "Menschenjahren", geht ein Diensthund "in Pension".